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Geschichte der Pfarrei Leuchtenberg

Quelle: Bischöfliches Archiv Regensburg, Matrikelbuch 1997

 

Pfarrei Leuchtenberg

1124 wurde vom Bischof Otto I. von Bamberg eine ecclesia...in Luckenberge, vermutlich eine Burgkapelle geweiht. 1508 gehörten die beiden in monte Leuttenberg bestehenden Kapellen, eine der hl. Maria Magdalena, die andere der hl. Margareta geweiht, zur Pfarrei Michldorf.

 

Spätestens ab 1571 wirkten einige Seelsorger in Leuchtenberg, doch erst 1587/88 errichteten die Landgrafen von Leuchtenberg in Leuchtenberg eine eigene Pfarrei; der erste und lezte Pfarrer blieb aber lange Zeit Thomas Sartorius, der 1587-1590 tätig war. Danach wurde Leuchtenberg wieder von Michldorf aus versehen, weswegen es 1665 erneut als dessen Filiale bezeichnet wurde.

 

Erst ab 1671 wurden wieder Pfarrer für Leuchtenberg präsentiert, so dass 1671 teilweise auch als Gründungsjahr der Pfarrei angenommen wird. Das Präsentationsrecht lag bei der Landgrafschaft Leuchtenberg, mit der es ab 1646 an Nebenlinien der bayerischen Wittelsbacher, schließlich 1714 an Bayern kam. Noch heute hat es der Staat. Die Expositur Döllnitz wird seit 1990 vom Pfarrer aus Leuchtenberg mit versehen, 1914 wurde die Filiale Woppenrieth mit der Einöde Kainzmühle, 1939 Kleßberg und Pfreimdtalsperre von Vohenstrauß nach Leuchtenberg bzw. Döllnitz umgepfarrt.

 

Zur Pfarrei Leuchtenberg gehörende Ortschaften:

Burgmühle, Lerau, Lückenrieth, Sargmühle, Steinach, Unternankau, Wieselrieth

 

Pfarrkirche St- Margareta:

1842 bei einem Brand wurde die alte Kirche zum größten Teil zerstört
1844 Wiederaufbau, wobei Teile des Chorraumes verwendet wurden
1846 Konsekration
1885 Restaurationsarbeiten im Inneren, Neufassung des Hochaltars und der beiden Seitenaltäre, sowie der Kanzel und Tünchung des Presbyteriums
1911/12 Verputzerneuerung
1914 Kauf von drei Altären und Kanzel aus Egglkofen
1926

drei neue Glocken werden erworben

1950

vier neue Stahlglocken erworben

1950/51

innen und außen restauriert

1959

außen renoviert

1969/70

Innenrenovierung (Altäre entfernt, neue Bänke, neue Beichtstühle)

04.10.1970

Weihe

1985

Außenrenovierung, Trockenlegung, neues Dach, neue Kirchenfenster

1989/90

Innenrenovierung: Umgestaltung des Presbyteriums, Wiederherstellung der im Jahre 1969 entfernten Altäre und Errichtung eines neuen Volksaltars mit Ambo

30.08.1992

Altarweihe

1997

Anschaffung eines Taufsteins

2007-9

Aussenrenovierung